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Die Versicherer haben in den letzten Jahren bei ihren Tarife einige Veränderungen vorgenommen: bei den meisten Anbietern gibt es jetzt – wie im PKW Bereich – Regionalklassen und viele andere Kriterien, die zur Beitragsermittlung hinzugezogen werden.

Fahrzeuge, die über 125 ccm Hubraum oder eine Motorleistung von mehr als 11 kW (15 PS) bei mindestens 50 ccm Hubraum verfügen gelten als Motorräder im eigentlichen Sinn.

Die Kfz-Haftpflicht ist eine Pflichtversicherung, die nicht nur für PKWs, sondern auch für Motorräder abgeschlossen werden muss. Die Kfz-Kasko-Versicherung wird auch für Motorräder empfohlen. Unterschieden wird zwischen Vollkasko- und Teilkasko-Versicherung.

Schäden am Zweirad können jederzeit auftreten. Diese werden dem Besitzer durch die Kaskoversicherung ersetzt, denn in der Regel kann niemand dafür haftbar gemacht werden.

Die Teilkasko kommt leistet Schadensersatz bei Schäden die durch Brand, Sturm, Hagel, Blitzschlag, Glasbruch, Überschwemmung und Zusammenstoß mit Haarwild entstanden sind.

Die Vollkasko zahlt darüber hinaus auch bei Sachschäden am Motorrad, die durch das Verschulden des Besitzers oder nach Fahrerflucht unbekannter Dritter zustande kamen. Da die Vollkasko Versicherung bei Motorrädern sehr teuer ist, sollte man sie für hochwertige Maschinen oder speziell bei Fremdfinanzierungen abschließen. Ein Leasinvetrag ist oft nur mit Vollkasko möglich. Es kann aber vorkommen, dass der Versicherer keine Vollkasko für Motorräder, oder zumindest nicht für hochwertige Maschinen, anbietet.



Wer auf der Suche nach einer günstigen Motorradversicherung ist, sollte nicht nur bei den großen Versicherern nagcfragen, sondern auch die Angebote im Internet unter die Lupe nehmen.

Zu allererst sollte man sich Gedanken darüber machen, ob man das Motorrad das ganze Jahr über fahren will oder ob man es im regnerischen Spätherbst und während der Wintermonate lieber in der Garage lassen möchte. Dies ist keinesfalls unwichtig, denn wenn man sich für letzteres entscheidet, kann man deutlich bei den Fahrzeugssteuern und bei den Versicherungsbeiträgen sparen. Viele Fahrschulen bevorzugen die günstige Motorradversicherung, da sie der feuchten und kalten Jahreszeit keine Motorradausbildung durchführen.

Was man bei der Wahl des Versicherers noch beachten sollte, ist das Unfallrisiko, welches bei Motorrädern viel höher ist, als bei einem Auto. Das bezieht sich nicht nur auf die Unfälle, die im Zusammenhang mit anderen Verkehrsteilnehmern entstehen können, sondern auch auf das Risiko eines Sturzes, bei dem man trotz guter Schutzkleidung schwere Verletzungen erliden kann. Für diesen Fall sollte auch eine günstige private Unfallversicherung mit Krankenhaustagegeld, Erstattung von Bergungskosten und Übergangsleistungen für die Rehabilitation abgeschlossen werden. Man sollte besonders auf die Grundabsicherungssumme achten, denn diese ist ein Indikator für gute Leistungen. Zeckenbisse sollten auch in den Versicherungsschutz miteingeschlossen werden, denn so hat auch dann Anspruch auf Leistungen wenn man in einem Wald- oder Buschgebiet von einer die Borreliose tragenden Zecke gebissen wird, aber sonst keine Verletzungen erleidet.

 

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